PEDI BEACH – 10 MINUTEN VON SYMI STADT ENTFERNT

RUHIGE BUCHT MIT WENIG STRAND

Pedi-Beach ist ein kleines Fischerdorf, das irgendwann mal ein paar Pensionen für Touristen aufgemacht hat. Heißt, es ist nicht allzu viel los. Aber das wussten und wollten wir ja.
Erst mal waren wir auf Georges Terrasse zum Kaffee geladen, sein Neffe und seine Schwägerin waren da und seine Frau bot uns Kaffee an. Leider habe ich gesagt, dass ich statt Espresso lieber einen griechischen Kaffee möchte und hatte mit dem eiskalten, typischen Café Freddo gerechnet, ein Mix aus löslichem Kaffee mit Milch und Zucker nach Bedarf und mit Eis püriert. Ich schätze, Starbucks & Co. haben in Griechenland ihre Idee für Frappuchino gefunden.
Leider ist der lösliche Kaffee in heiß so gar nicht nach meinem Geschmack. Wir bekamen auch ein Gebäck, das es nur in Symi gäbe. Nachdem ich es probierte, wusste ich auch, warum. Es war extrem trocken und wurde immer mehr im Mund.

Ich versuchte herauszubekommen, wo denn in ein paar Tagen, am 15. August, das Fest Mariä Himmelfahrt stattfindet, das in Griechenland immer groß gefeiert wird. Geroge hat mich aber absolut nicht verstanden, egal, das kriegen wir schon noch raus.

Dann erkundeten wir Pedi.
So richtig malerisch ist es eigentlich nicht, dadurch aber auch nicht überfüllt und man kann den Einheimischen beim Netze entwirren zusehen. Fast jedes Haus hat direkten Zugang zum Meer. So läuft man halt auch durch die privaten Gärten, wenn man von Captain George den wahnsinnig langen Weg von 10 Minuten bis zur „Geschäftsmeile“ auf sich nimmt. Man kann fast überall ins Meer, allerdings dann halt zwischen Booten. Ab und zu gibt es auch ein paar Stufen als Einstieg.

Spaziergang durch Pedi-Beach

Pedi hat auch einen kleinen Strand mit kleinen Kieseln, an den man gut ins Meer gehen kann. Dieser ist natürlich ziemlich voll und liegt gegenüber des Hotels Pedi-Beach. Das Hotel hatte ich auch im Internet gesehen und bin sehr froh, dass wir das nicht gebucht hatten. Die Gäste lagen wie Sardinen auf Liegestühlen auf der Terrasse, zum Strand muss man über die kleine Dorfstraße gehen.

Die „Geschäftsmeile“: In Pedi gibt es zwei Mini-Märkte, die auch noch spät abends aufhaben und zwei Tavernen. Darüber hinaus einen Anlegesteg für zwei Taxi-Boote, die zu den verschiedenen Stränden fahren.
Erst dachte ich, die relativ hohen Preise der Supermärkte entstehen durch die wenige Konkurrenz, allerdings musste ich später in Symi-Stadt feststellen, dass Einkaufen hier generell recht teuer ist. Das liegt vielleicht auch an den vielen Motorbooten und Segelyachten, die diese Insel anfahren und auch hier ankern.
Auch die Tavernen sind recht teuer, die Taverne Tolis ist ein wenig einfacher, das Restaurant Katsaras richtet sein Angebot wohl wirklich mehr an die Segler.

DER ERSTEN STRANDTAG IN PEDI

Mit unseren Einkäufen zurück im Hotel genossen wir den heißen Tag auf „unserer“ Terrasse am Meer.

Terrasse von Captain George’s – Zugang zum Meer

Man kann durchaus leicht ins Meer gehen, auch wenn kein richtiger Strand vorhanden ist. Allerdings sollte man Wasserschuhe anhaben, die Steine sind dann doch etwas spitz. Das Wasser ist glasklar, Bänke von Seegras wechseln sich mit Felsen ab. Es gibt sogar ein paar Fische, die ich mit dem Schnorchel gut verfolgen konnte. Allerdings darf man sich hier im Mittelmeer jetzt keine großen Sensationen unter Wasser erhoffen. Neben uns legte sich noch ein anderes Pärchen aus dem Hotel auf die Liegen, im Allgemeinen ist diese Terrasse wirklich angenehm leer und ruhig.

TZATZIKI, OKTOPUS & SOUVLAKI

Am Abend besuchten wir die Taverne Tolis. Wir fanden, dass sie recht teuer ist, ein kleiner Teller Tzatziki kostet 4,50 Euro und ein halber Liter Hauswein 7 Euro. Der gegrillte Oktopus war ein bisschen sehr tot, das Souvlaki in Ordnung. Nun, Tavernenmäßig ist Pedi ausbaubar.

 

Gegrillter Oktopus in der Taverne Tolis

 

 

 

Danach saßen wir wieder auf unserem Balkon mit Kürbiskernen, Pistazien, Bier und Wein.
Die Appartements sind wirklich sehr ruhig, auch nachts (und morgens!) lässt es sich gut schlafen.

Morgen werden wir mal rausfinden, wie das mit den Taxi-Booten funktioniert.

Tipps für Pedi-Beach

  • Appartement Captain George buchen
  • keine preiswerte Taverne erwarten
  • baden mit Wasserschuhen
  • Sonnenschutz nicht vergessen
  • ist tatsächlich heiß im August hier

 

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